logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Dienstag, 27.04.2010

Ein neuer Verein mit außergewöhnlichem Konzept...

Robin Mud e.V. will Menschen zurück zur Natur bringen!

Aus dieser Idee wuchs die Platform robinmud.de heran. Hier gibt’s Infos zu jeder Menge Outdoor Sportarten, wie Mountainbiking, Enduro Motocross aber auch z.B. Nordic Walking.

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Donnerstag, 08.11.2007

EICMA Milano 2008 alle Motorradnews für 2008 auf dieser Messe


Wir waren für Euch schon mal Spionieren, was es alles Neues im nächsten Jahr für Neuerungen gibt.
Hauptaugenmerk war natürlich die technischen Innovationen. Nachdem es in den letzten Jahren eher um Farben und Sitzbank/Tankformen und Größen ging, war jetzt der Knoten geplatzt und Ihr könnt schon mal sparen und Euer altes Bike zum Verkauf aufpolieren. Kleine, aber feine Firmen haben es schon vorgemacht, nun sind die Großen der Branche nachgezogen. Sicherlich durch den Druck über Abgasverhalten und Verbrauch sind nun Konzepte zur Serienreife gereift, die den Tank dahin befördern wo er hingehört, Auspuffanlagen wurden nun so verlegt, daß diese nicht nur zum Verbrennen unserer Hosen gedacht sind und Schwingendrehpunkte, die das Leben unserer Ketten deutlich verlängern sollten.
Den Hammer der Messe haben wir natürlich Fotographiert, da im gesamten Netz noch nichts darüber zu finden ist:
Die neue HUSABERG mit dem "liegenden" Zylinder! Ja KTM hat den Jungs tatsächlich mal ein wenig Spielgeld gegeben und die alte Garde der Endurobaukunst durfte mal wieder eine technische Innovation basteln.
Dieses Motorrad hat nicht nur ein neues Motorenkonzept, hierzu gehört natürlich auch die Einspritzung, nein auch der Tank wurde ganz tief in den Schwerpunkt des Motorrades verlegt, zudem sind zwei einzelne Kühler verbaut, welches dazu führte, daß die Kühlerhutzen nun endlich nicht mehr so breit bauen. Auch das Rahmenheck wird nun aus einem Stück aus "Plastik" gebaut, welches zur Gewichtsreduktion des Fahrzeugs beiträgt. Ein schickes Teil hier nun die Bilder zu der Geschichte:


Wenn wir schon von Erlkönigen sprechen:
Auch BMW hat sein übriges dazu getan das Trainingsmotorrad von Sascha Eckert auszustellen. Die Rede ist hier natürlich von der BMW 450!
Ein Motorrad höchster deutscher Ingenieurs Kunst:
Den Rahmen kennen wir alle von den alten Kram-it Modellen, die nachfolgend von ATK noch mit den alten Rotax Motoren verbaut wurden. ATK hat diese auch schon vorab vernickelt und alles was hier nun noch auf Halde lag wurde nun an BMW weitergegeben. Wahrscheinlich kam dort auch der Tipp mit dem Schwingendrehpunkt her, den der deutsche Entwickler, welcher mit seinen futuristischen Ideen 1985 in Deutschland kein Geld verdienen konnte und deshalb sich in den USA unter dem Namen ATK selbstständig machte, nun doch wieder der letzten deutschen Innovationsschmiede unter die Arme greifen konnte. Der Motor kommt noch von Kymco, also auch fast deutsch, aber wer weiß wird ja vielleicht nun bald durch ein Aggregat von Husqvarna ersetzt, die weiteren Anbauteile von Excel, WP, Acerbis etc. genug der Hetzkampanie es ist unsere letzte inländische große Motorradschmiede und ein Sportmotorrad, welches den Namen nun wirklich verdient hat. Leicht, schlank und schick alles was ein Motorrad braucht um in diesem Segment konkurrenzfähig zu sein. Sehr schön zu sehen ist die Schwingachse, welche durch Abtriebswelle des Motors führt und somit die Kette immer gespannt fahren läßt:

Natürlich erfreuen auch kleine Innovationen das Technikerherz. Da sieht man hier Felgenringe, welche die höchste Kunst des Eloxierens zeigen und da kleine Scooter in denen mindestens so viel Hirnschmalz steckt, wie in Großserienfahrzeugen. Was erwartet man denn auch in Italien, das letzte verbleibende Volk, welches immer noch 10" Zoll für eine aktzeptable Größe hält;-)

Zum Abschluß noch ein paar Impressionen
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Mittwoch, 26.09.2007

Enduromania September 2007

Nachdem die Hitzewelle mit starken Waldbränden über Südeuropa gerollt ist, haben wir uns auf den Weg gemacht die Auswirkungen bei kühleren Temperaturen zu erfahren. Beladen mit Spielsachen für zwei Wochen, schauten wir vorab in München vorbei, um uns um den Zustand des Wüstengefährtes  zu vergewissern. Unsere beiden Weltreisenden, möchten nun mit Ihren Supermotos raus aus der Halle hinein in den großen Sandkasten;-)

Aber wenn irgendjemand glaubt hiermit ist die Odyssee in Bayern beendet, der irrt! Erst noch zu Ruppi, der hat sein Sattelzug schon gerichtet und rollín, rollín, rollín, ab an den Plattensee den Käfer abgeben und schön über die Landstrasse nach Rumänien, ins geliebte Land des Endurofahrens! Nach einer lustigen Fahrt mit verlorenen Außenspiegeln, Beule im Dach des Zugfahrzeugs, defekten Toreinfahrten, emfing uns Rumänien mit Bränden, jedoch nur mit abends brennenden Feldern, die uns auf  unser Abenteuer einstimmen sollten. Die Einstimmungsrunde war nicht ganz von dem alten lateinischen Spruch: per aspera ad astra geprägt, denn statt Steinen lagen hier Bäume die uns den Weg zu den Sternen versperrten. Aber wenn man nun das große Glück hat von drei Bären begleitet zu werden, dann sind diese auch keine große Hürde um am Abend wieder bei Zacharias unserem Herbergsgevatter einzukehren und das ein oder andere selbig genanntes Bier (Ursus) zu trinken.
Damit wir nicht aus der Übung kommen, besuchte uns noch Seppel am Abend, der uns sein Schätzchen für die nächste Enduromania zeigte;-)
Aber meist trägt Seppel seine Motorräder selber über die Hindernisse, also Entwarnung.
Genug der waldigen Erlebnisse, man sieht ja kaum die Hand vor lauter Bäumen nicht, heute gibt es eine Wiesentour!

So sehen hochmotivierte Enduristen aus! Hurra, heute gibt es beides Wald und Wiese! Und am Abend darf man auch bei der Siegerehrung den Ausführungen vom El Grande persönlich am Lagerfeuer lauschen. Ist da vielleicht auch ein Pokal für uns dabei?



Des einen Leid, des anderen Freud! So schnell geht die Zeit herum, die ersten gehen, die anderen kommen!
Die Nachhut fuhr an einem Tag an den Ort der Erholung und  körperlichen Fitness, so beschloß man mit dem  Ersten anzufangen. Eine Donau Tour , wie erquickend und noch auf dem Rückwege zu den alten Bädern der Könige, an welchen am heutigen Tage mit Musik und Tanz aufspielten. Sehr zu unserer Belustigung.

Genug der Erholung nun zur Fitness! Ritterrüstung an und voller Tatendrang in die Natur. Diese versuchte ihr bestmöglichstes zu geben und schon schaute man voller Erfucht auf die Ergebnisse.

Jedoch lassen sich echte Enduristen von ein wenig Gegenwehr nicht einschüchtern, nein, ganz im Gegenteil nun werden die Rinnen tiefer die Bäche tiefer und die Berge höher. Dieser Fahrtag wird so manchem lange in Erinnerung, aber auch in den Knochen bleiben. Wehmütig und mit Stolz schaut man auf diesen Tag zurück!

Auf die Hitzewelle, folgte eine Kältewelle. In dieser saßen wir nun und guter Rat ist teuer. Nicht Müde immerwährender Unternehmungen, packten wir die Sachen und ab nach München. Einen Zwischenstopp in Györ, machten wir uns auf eine nicht motorisierte Zweiradtour zu den schönsten Biergärten Münchens. Damit man nicht aus der Übung kommt, feierten wir dann auch gleich bei Ruppi die Gründung seines neuen Geschäftes in seiner neuen Halle! Proost!

Wie man aus Kunst eine Kür macht;-)
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Dienstag, 25.09.2007

Supermoto extreme

Der Ursprung liegt nicht wie angenommen in Frankreich. Sondern in einer kleinen Halle bei München. Um diesen kleinen Kurs fahren zu können benötigt es einer extreme Konstruktion:
Natürlich ist dies ein Sport der nicht nur Männern vorbehalten ist:

Wir dürfen technische Detailaufnahmen veröffentlichen:

Soviel zum Werbespruch einer bayrischen Automobilmarke: Vorsprung durch Technik;-)
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Samstag, 11.08.2007

Up yer Kilt! Oder die ersten Schritte auf der Insel;-)


Up yer Kilt! Man soll ja auch nicht immer in seinen Vorurteilen leben. Ja, ich habe es versucht! Wir sind auf die Insel geflogen!!! Und ich kann Euch sagen, das war harte Arbeit, über drei Jahrzehnte habe ich mich erfolgreich geweigert und jetzt......Nun gut, gegen die Schotten habe ich ja nicht soviel, Whisky trinke ich auch gerne, selbst die Römer waren bis da oben- und eigentlich besuchen wir ja den nördlichsten Außenposten Freiburgs! Also alles einpacken und mit Ryain Air nach Schottland. Alle Horrorgeschichten mit Flughafenuntersuchungen (schwergewichtige Damen mit langen Gummihandschuhen) trafen nicht zu, schnell einfach gut. Angekommen liefen dann schon die ersten Freudentränen, da waren sie wieder vereint die Schwestern! Nun aber vorbei mit der Sentimentalität und rein in den verkehrten Verkehr. Wir nahmen in einem Audi A2 von Christians Büro platz, fast alle, denn Christian quetschte sich eher rein, eher so Police Acadamie, Ihr wißt schon, der Fahrersitz sollte lieber bei seiner Größe ausgebaut werden;-) Eine Stunde später waren wir an unserem Basislager angekommen- Edinburgh- nette Gegend schönes Haus, jetzt noch ein Begrüßungsbier im Pub und dann ab ins Bett, der nächste Tag wird anstengend genug. Ohhh, herrlich geschlafen, Seeluft, das duchlüftet die Lunge, jetzt ein landestypisches Frühstück und los...

Diese Stadt erschlägt einen mit monumentalen Gebäuden. Es ist schön anzusehen, wie die Schotten historische Gebäude mit modernen Ladengeschäften verbinden. Hier gibt es soviele Kirchen, daß diese auch der Gastronomie zugänglich gemacht wurden, so sind z.T. ein Theater oder ein Pup in einem Kirchengebäuden integriert. Warum geht das bei uns nicht? Berg hoch und runter, Shoppen, Mittag auf der Treppe- heute gibt es das komplette Touri-Edinburgh-Program.
Es war an der Zeit, da in Edinburgh historisch aufgespielt wurde, genannt Fringe und Tattoo, so liefen viele lustig angezogene Leute durch die Stadt und es wurde oftmals in ein Tiermagen geblasen an dem lustige Holzstöcke gebunden merkwürdige Töne von sich gaben. Erklärt wurde dies damit, daß die Schotten während ihrer Schlachten gegen die Engländer diese "Musik" zur Zermürbung des Feindes nutzten, geholfen hat es leider nicht, vielleicht doch zu musikalisch, oder vielleicht fehlte es wegen der großen Anzahl an Aufspielern an Kämpfern, man weiß es nicht und nun ist es eh zu spät.

Genug vom städtischen Trubel, ab in einen Doppeldeckerbus, um die Stadt von oben anzuschauen. Der Blackford Hill sollte erklommen werden. So viel frische Luft macht Durst auf ein gegorenes Getränk in unserem Stammpub;-) Warum gehen im Urlaub nur die Tage so schnell herum?

Jetzt noch schnell die Planung für den nächsten Tag ausarbeiten. Pack die Badehose ein, heut geht´s an die See. Für uns reichte die Berührung mit dem kalten Naß mit den Füßen, was ein herrlicher Tag, welch Lichtspiel, jetzt fehlt nur noch ein nettes Hafenlokal und frische Meeresfrüchte- das hatten unsere Tourguides schon von langer Hand geplant und kurz darauf gesagt gegessen.

Mit herrlichster Aussicht genossen wir das Essen. Wer hat gesagt, daß die Inselbewohner nicht kochen können?! Ich ziehe den Hut. Frische Luft, gutes Essen, müde und satt, wie schön ist dat, ab in die Koje!

Schottland ist das Land des Wanderns und der Küsten, also was liegt näher als eine schöne Küstenwanderung mit Sack und Pack, allen Sachen, denn das Wetter lud dazu ein. Immer eine steife Brise um die Nase und schroffe Felsen. Immerhin konnten wir bei einer Pause Wale beobachten die an der Küste an uns vorbei schwammen.

Aber Schottland wäre nicht Schottland ohne einen Besuch in einer Destillerie und nicht irgendeiner der Ältesten! Nach ausreichender Degustation, ab zu einem Loch. Mit genug Whisky sieht man in jedem Loch Nessie;-)

Wie jeder Besuch nimmt auch dieser sein Ende. Das Lachen wird nun leicht gezwungen und man versucht den schmerzlichen Abschied mit der Vorfreude auf baldiges Wiedersehen zu überspielen. Ja, ,ja, zu früh gefreut! Uns seit Ihr noch lange nicht los- dank Ryain Air;-) Wir kommen wieder!!!
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Dienstag, 24.07.2007

Sommerfest Grasslfingen wie immer ein gelungenes Fest!



..und nichts ahnend findet man morgens in seinem elektronischen Briefkasten eine solche Einladung. Und es steht wieder fest es muß gefestelt, gezündelt und getrunken werden. Solche Events muß man feiern wie sie kommen und wenn man vorher gerade noch seine Trans Alp in den Beinen hat umso mehr! So stiegen wir morgens um 6.30Uhr mit unseren Fahrrädern am Münchener Hauptbahnhof aus um diesen sonnigen bayrischen Tag mit einem Weißwurstfrühstück würdig und standesgemäß zu begrüßen.Also schnell zum Wallner Weißwürst geholt und ab ins heiße Wasser, schon bald genossen wir diese bayrische Pracht mit ordentlich Weißbier;-)

Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten, entweder eine Radtour oder ein Schläfchen. Wir entschieden uns maßlos für beides. Lange nicht Rad gefahren suchten wir uns einen schönen Weg nach Grasslfingen, kaum angekommen überfiel uns schon der Biertransport- nun gegen eine kalte Hopfenkaltschale nach einer anstregeneden Radtour;-) wer kann da schon nein sagen?! Puuh, jetzt erstmal wieder Kraft tanken und relaxen. Bald wird sich schon die Wiese mit den fahrzeugen der Gäste füllen und o´zapft is!

Damit auch keiner etwas verpasst, ja darauf wacht die Claudia mit einer nassen Erfrischung. Sofort sind die alle Lebensgeister wieder da. Kaum das die Theke errichtet kommen schon die ersten Kinder und der Catcher in the Rye!


kaum das das Fest richtig angefangen hat kommt auch schon von hinten der Ruppi! Wenn die Feuerwehr erst einmal da ist dann ist das Feuer nicht weit, schon wird g´zündelt und am Feuer läuft das Bier, neue Pläne werden geschmiedet, alte Geschichten werden neu erfunden, alles wie es sich gehört für ein anständiges Fest. Claudia führte uns ihre letzte Urlaubsgarderobe vor es wurde spät, dann eher früh, mancheiner wachte an merkwürdigen Orten auf. Ein wie immer großes Fest! Vielen Dank für die Einladung!
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Montag, 23.07.2007

Trans Alp oder auch Team Carry unterwegs!

...und wir saßen bei der ein oder anderen Hopfenkaltschale in Rumänien und diskutierten über andere sportliche Herausforderungen außer den gemeinen rumänischen Bären in den tiefen des Waldes in die Augen zu schauen und weiteres Endurolatein. So wurden Stimmen laut es sei auch eine Herausforderung mit dem Fahrrad über die Alpen zu fahren. Nach kurzen aber heftigen Gelächter ließ ich mich auf diese Idee ein, die Frage die ich in die Runde stellte war: sofort aber an welchem Vormittag sollten wir denn nun über die Alpen rumpeln? Dies sollte nun mein Verhängnis werden! Der Sommer 2007 sollte nun den Startschuß geben. Der Frühling zog ins Land und schönstes Wetter, passend zu dem tollen Wetter verkaufte ich mein altes Fahrrad und sollte nun ein neues Scott Ransom aufbauen, zugleich verpflichtete ich zur Unterstützung des Teams meinen Bruder und baute ihm auch schnell noch ein Scott Hardtail auf. Vielen Dank an die Jungs von Denk Engerneering, die mit Rat und Tat dies überhaupt ermöglichten. Die Fahrräder fertig montiert, kam pünktlich der zweite Wintereinbruch. Es blieb viel Zeit mit anderen über das Vorhaben zu diskutieren und der Respekt wuchs mit jedem Tag. Der Tag der Wahrheit rückte näher und die Zeit zum Trainieren floß mit dem andauernden Regen den Berg hinunter. Und wie es kommen sollte, stand mein Bruder vor der Tür, es gab kein zurück mehr und nun wurde das Fahrrad und ich in das Auto verladen und ab nach Bregenz zum Startpunkt. Dort trafen wir nun den Initiator der ganzen Unternehmung: Jörg. Vom Bahnhof sollte es nun immer stetig aufwärts gehen. In Appenzell angekommen fiel nun auf, daß jeder auf die Minimalisierung seines Gepäcks geachtet hatte, daß niemand eine Kamera dabei hatte. Knud stellte sich bereit dies nun zu ändern und kaufte eine Canon Ixsus 75, die uns mit den brillianten Bildern auch später noch an diese Tour erinnern sollte. So tauften wir mit einer Kanne Hopfenkaltschale Appenzell mit 764 m und der neuen Kamera zum unteren Ziel.

und alsbald fielen wir in freudiger Erwartung auf den nächsten Tag in tiefen Schlaf. Die Sonne streichelte uns am nächsten Morgen wach und voller Energie sollte es nun gleich den ersten Paß hinauf gehen. Wir verabschiedeten uns von unserem Herbergsgevatter, der uns eine schöne Radtour wünschte mit den Worten: in der Schweiz ist alles ein wenig teurer aber alles perfekt! Dies sollten wir anhand der guten Ausschilderung kennenlernen, diese nahm soweit überhand, als daß selbst an einer kleinen Hütte eingeschweist folgendes Schild zu lesen war:

Warum auch immer die schönen Wege den Wanderern vorbehalten sein sollte, wir ließen uns nicht von den Zäunen o.ä. abhalten und genossen die herrliche Aussicht. Jedoch wie das schöne Sprichwort besagt: die Anzahl macht die Musik!? Wurde nun bei der 34sten Zaunüberquerung von unserem Berliner Hochalpinisten die ersten Stimmen laut, das es sich nun doch eher um das Team Carry handele, die schönen Fahrstücke entschuldigten jedoch den Schweizer drang, welche nun wohl versuchten den Chinesen den Stahl abspenstig zu machen und diesen in Form von Zäunen das Land und sich selber einzuwickeln. Vielleicht auch eine Form der Weiterentwickelung?! Ab über den Risipass, ja Resi i hol di mit dem Fahrrad ab. Angekommen auf der Leser Alp Hütte wurden wir von der Hüttenwirtin zu einer seltenen Schweizer Spezialität eingeladen: Nidelzone, ein ehemals traditionelles Alm essen, welches heute nur noch von wenigen Hütten angeboten würde. Hierzu benötigt man offenes Feuer eine gute alte hohe Pfanne, in erster Linie den Rahm frischer Alpenmilch und viel Geschick welches sich nur von den Großmüttern lernen läßt. Gestärkt von dem Mahl kugelten wir den Berg hinunter um uns in unserer Unterkunft im Massenlager auf die Strapazen des nächsten Tages vorzubereiten.

Die Hoffnung in der Höhe etwas Kühlung zu finden, blieb uns verwehrt, so schwitzten wir die Berge rauf und runter. Sobald wir in ein Stück kühlen schattigem Wald kamen gesellte sich zu den Steinen auf unserem Weg auch noch Matsch dazu und dieser mahlte unsere Reifen und Schuhe an, jedoch mahlte nachfolgend auch unsere Ketten hörbar. Jedoch wer zu den Sternen will.... per aspera at astra.... und wie Jörg immer wieder motivierent von sich gab: es ist wie im Leben es geht immer auf- und abwärtz! Von diesem Ausspruch stark motiviert belohnte tatsächlich die Abfahrt mit einem tollen Downhill bis zum Walensee, der auch gleich unsere Badestelle war. Wohlriechend ging es nun nochmals 30km in das Hinterland. Hier sollte nun die Welt aufhören und wir sollten nun von der Kante in das unbekannte stürzen. Es kam aber ganz anders, der Verkehr nahm zu und viele menschen mit weit aufgerissenen Augen begleiteten unseren Weg. Wie sich herausstellte waren nicht wir der Grund für die großen Augen unserer Begleiter, sondern eine der größten Open Air Rave Alm Parties, die an diesem Tage stattfand. Diese Verführung auf den Weg gegeben mußten wir nun wählen: Party, Musik, Spaß und trinken,
oder lieber schwitzen, fluchen und treten- na was meint Ihr wofür wir uns entschieden haben- na klar wo ist die achtköpfige Peitsche, wo der Stein den wir über die Alpen tragen sollen, wo die weiteren Gemeinheiten die das Schicksal noch für uns bereit hielt?

In unserem Nachtquartier angekommen, waren wir uns nicht so sicher, ob irgendjemand uns Drogen in das Trinkwasser getan hätte, oder wir schon ob der Anstrengung halluzinieren. Eine Massenunterkunft, die es mit allen 4*Hotel aufnehmen könnte und ein Duschraum, welcher direkt aus den ersten Serien der Enterprice herübergebeamt wurde. Mit Rucksackspeck bewaffnet ging es nun über den Panixer Paß. Der Rucksackspeck schmolz schon bei dem ersten Schneefeld dahin, wie dieses selbst. So war zumindestens für genügend frischen Gletscherwasser gesorgt. Hydrate or die, hieß die Devise für 1400hm Fahrrad tragen. Zwei dicke Blasen strahlten mich dann auch am Abend unter meinen Socken an. Ich dachte, ich hätte bei den Vorbereitungsgesprächen aufgepasst und die beste A-Creme mitgenommen, aber wer sollte auch wissen das Team Carry über den Panik Paß will- und das zu Fuß! Bestens verklebt ging es danach in das Rathaus, indem wir in einem sehr schönem alten Raum original Schweizer Alm Musik lauschen durften. Eine Kostprobe findet Ihr unter:
picasaweb.google.de/Motorrad.Land.und.Leute

und wie schon Anfangs erwähnt, gab unser Herbergsgevatter uns auf den Weg in der Schweiz ist alles perfekt. So standen wir schon am Folgetag vor einer Absperrung mit allen erdenklichen Informationen. Jedoch klärte uns unser mitfahrender Rechtsanwalt auf, daß hier das Team Carry keine Erwähnung  fände und dies somit nicht für uns zähle! So lachten uns bald die Steinböcke für unseren Mut die Fahrräder den nächsten Paß  hochzutragen aus. Eine hochbrisante Abfahrt war der Lohn für die Schinderei- zumindestens für mich - einen weiteren großen Dank für die technische Meisterleistung des Equalizer- ich denke jeder  der ein Ransom gefahren hat weiß wovon ich spreche- ein Hoch auf die Denk Boys!
Der Entsagungen nicht genug suchten wir nun den Schweizer Biohof der Fam. Rothaus auf. Jedoch kamen wir nicht in den Genuß des gleichnamigen Bieres aus dem Schwarzwald, sondern abgelaufenes Bio Bier. Nun das war die Grundlage für das folgende Essen im Kreise der Familie, geschlafen wurde mit Fußbodenheizung, denn in der Scheune in der wir nächtigten, waren unter uns die Ziegen beherbergt. Mit einem typischen Geruch ging es weiter in Richtung Italien.  Komisch nur, daß keiner mehr mit uns sprechen wollte und immer weitläufigen Abstand hielt;-) Jörg brach dann für uns die Lanze und sprang freiwillig in einen Gebirgsbach und schon klappt es wieder mit den Nachbarn. Angespornt von diesem Erlebnis badeten alle nochmals weiter unten in einem kleinen gestautem Bachlauf. Kaput von den Anstrengungen des Tages hielten wir an diesem Tage gleich an der ersten Übernachtungsmöglichkeit an ließen uns nieder und bestellten Speis und Trank. Nur Knud konnte sich mit dieser Entscheidung nicht zufrieden geben und suchte sein Glück abermals auf dem Sattel seines Fahrrades, konnte uns aber zu einem Quatierwechsel nicht überzeugen. Widerwillens setzte er sich nun zu uns und ließ den Wirt seinen Unmut merken, welcher nicht auf den Mund gefallen Knud zum Meister des siempre reklamare krönte! So entwichen alle mit einem leichten Grinsen aus dem Tag in das Land der Träume.
Mit großen Tritten kamen wir nun unserem Ziel entgegen, also nochmal alle Tanks mit frischem Quellwasser füllen. Wenn wir erst wieder in der Zivilisation sind dann gibt es nur gereinigtes Wasser aus der Leitung. Wir labten unser Kehlen an jedem Brunnen und zu Abend gab es noch zur Krönung auf der Hütte Wildschwein aus Gesero mit Polenta, das gibt Kraft für den letzten Tag und dem Ende unserer Alpenüberquerung. Wir danken dem Wettergott, Jörg, unseren Beinen und alle die wir noch vergessen haben;-) Wir kommen wieder!!!!
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Freitag, 29.06.2007

Kilt nothing else


-oder auch: only Wiskey, no more wine!
Good bye Germany- welcome Scottland!
Und so brachen die ersten Familienmitglieder in Deutschland die Zelte ab, um in der Ferne Ihr Glück zu suchen.
Da dies in Schottland sein mußte, wurde natürlich Ordnungsgemäß umgezogen. D.h. sparsam, sparsam, heidenei, jo da könne de Schwabe noch was lerne, gell! Da hilft die ganze Familie:


und nicht genug damit, da muß auch noch der Bandbus von Tilman herhalten, der in seinem gesamten Vanleben wohl noch nie so voll geladen wurde. Hier kam der ganze Haushalt zweier frisch Vermählten hinein.

Zum Abschied noch eine kleine Wanderung durch das Heimatländle

und dann winke, winke

Jetzt nur noch quer durch Europa schüsseln und dann ab auf die Fähre in die neue Wahlheimat! Lebt Euch gut ein und denkt daran: los seit Ihr uns noch lange nicht!!!
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Mittwoch, 16.05.2007

Mit alten Vespa´s in die Wüste Nordafrikas


Es gibt Stimmen, die sagen ein blogg hat etwas mit Tatsachenberichten und just in time zu tun. Nun so versuchten wir mit hoch komplizierten elektronischem Gerät jeden Abend brainstormingmäßig den Tag festzuhalten. Das sieht dann etwa so aus:

30.märz 2007. Gewitter starker regen kurz vor italien. Fahrt zäh und frisch. übernachtung in gavi in hotel,zum glück:nachts wieder heftige gewitter.gutes abendessen in pizzeria.
oder:
31.märz 2007 nur noch 50 km bis genua,nebel landstraße kalt. Hafencafé. Tickets kein problem. Warten. Abfahrt Fähre 4 std verspätung! Regen.
Heißt: Wir sind hier in Freiburg auf die Roller gestiegen, aufgrund der Wetterlage haben wir uns für den Gotthardtunnel entschieden. Auf der anderen Seite kalt und Regen, dann doch noch am ersten Tag bis kurz vor Genua in einem Rutsch gefahren, dann kleines Hotel auf Dorfplatz, nächsten Tag über süße Landstrasse nach Genua, korrekt mit tausend Tunesiern um Fährplatzkarte gestritten(ist aber normal- mehr laut als problematisch) und dann gewartet und gewartet und.....

Weiter können wir lesen:
1.april 2007. Unruhiger schlaf an deck erst regen dann lagerschaden. Tolles buch von birgit verschafft bekanntschaft mit dame aus ROW Lustig schenkt buch. Bj ißt aus lauter langeweile mind 7 äpfel u keese. Sonnenbrand. Spät vom schiff. Nacht im amilcar.-und:
2.april 2007. Ewig utica gesucht.oft verfahren weil gps nicht mehr geht.utica in wunderschönem blumenmeer!fahrt durch knallgrünen norden bei british weather.eselparadies.Störche.Wandelnde büsche. Pflug.stuhlgang.zelt im nebel an wegesrand aufgebaut
Will sagen: Der Kutter hat dermaßen vibriert, daß die Vermutung nahe lag, der Motor arbeitet sich gleich durch den Rumpf nach draußen und fährt alleine weiter nach Tunesien. Nach tunesischem Zeitempfinden sind wir pünktlich angekommen- heißt nur 4h zu spät, was für Roller mit tollen Scheinwerfern eine großartige Sache ist- somit erste Hotelübernachtung auf africanischem Kontinent. Die Nacht versetzte uns direkt nach England und so mußte Brigitta mit einem wahnsinnig begeisterten Mitreisenden die Tour durch den Norden durchstehen.

3.april 2007. Schreckliche nacht: gewittersturm!schlafe kaum.heute immer noch nebel,schnellstmöglich gen süden.rollern durch dougga ruinen.alles grün u blühend! Bei besichtigung sbeitla wieder regen.wir frieren ich halsweh.hotel gehandelt von 52 auf 30!
4.april 2007 halsweh wird mit frischem jus dorange weggetrunken.gut geschlafen.lamm zum frühstück.starker kühler wind auf fahrt nach gafza.überall blumenteppiche!
Café vor der markthalle.erdbeeren!datteln!endlich warme sonne.auf straße n tozeur.auch hier steht viel unter wasser.erste kamele. postkarten in tourimeile,tee,touriglotzen.campingplatz.treffen viele von fähre.unruhige nacht wg schnupfen.
So to say: Halte Björn´s Kommentare bezüglich des Wetters nicht mehr aus.Wir brechen die Regenfahrt im Norden ab und fahren schnellst möglich in den Süden. Nach Stärkung am Wegesrand geht es an diesem Tag bis an den Rand des El Chott, den es am Folgetag zu bezwingen gilt.

5.april 2007 jetzt hat bj halsweh.wetter sehr bedeckt kühl windig wollten eigentl übers chott heute?bj barbier.14h start... Langsames vorankommen.doof:im sand braucht man schwung,bei gestein gleich wieder bremsen.arme rally.ich wie immer zu langsam...
5.april 2007 zw 7 halb 8 bin wie immer ich zuerst entkräftet (1 schokoladentorte.3 müsliriegel) u kaputt.zelten ca 5km von der straße.ruhe.chefkoch serviert tütensuppe mit spinndingern.schlafe bestens.

Nachfolgend sind wohl doch Schäden zu verzeichnen- es entstand folgende Postkarte:

Zudem bestätigt folgender Eintrag in das bloggbuch meine Befürchtung:
6.april 2007 karfreitag die letzte chott etappe.Viel sand:@ 5km in 1std! El faouar.markt.douz mittagszeit.bj findet mich glaub doof.will nich mit ihm allein nach khsar fahren. Nach ewig beschluß camping douz.1.hilfe michele schnitt im knie rumänien-Birgit! Gemeinsames abendessen.lustig. Schnaken.
7.april 2007 café mit michele genäht.rally optic 2000.russen.kurze schöne piste viel sand richtung matmata.sehr windige kurvenstr gebirge tolle sicht nach medenine.sind kaputt.noch nach tataouine.bj will ins bonz sangho!gute dusche volle bäuche.
8.april 2007 liegen im sangho am pool bis mittags. Wechsel ins gazelle. Stadtbummel abends kommen birgit u frank abendessen.
Uiuiuiui, welch erlebnisreiche Tage! Erst treffen wir in Douz Birgit, mit der wir schon in Rumänien unterwegs waren(die Welt ist klein), danach kreuzen wir die Optik 2000, einer der Organisatoren schickt uns mit den Rollern in ein Wadi voller Sand und Disteln- umfallen wäre hier ungeschickt, folgend über das Dahar Gebirge nach Tatouine- jetzt aber mal Ruhenachmittag am Pool!!!

9.april 2007 markt in tat m bir+frank. Leider kleiner wg feiertag. Schuhkauf. Mittag start über berge richt matmata.bj doof. Schönes nachtlagermit feuer mit bir+frank. Sehr windig!

10april 2007 geländefahrt durch berge nach matmata. Überall geblüh! Sfax:chaotischer verkehr. Noch 62 bis eldjem. Schlafen zw olivenhain u strand. Gespräch mit fischer. Wir riechen!
Was will uns die Schriftstellerin sagen?:
Und das mit dem Roller!!!! Über steinige Wege zu den Sternen! Diese Tour bringt jede Zahnkrone zur Verzweifelung!
Nun gut gebe zu das ein gewisser Körpergeruch entsteht- aber der Fischer war auch nicht von schlechten Eltern;-)

11.april 2007 treffen zufällig bir+frank in el djem. Gemeinsames schafessen u fahrt an strand hergla. Neue Zündkerze rally. Zelten. Bir+ich baden, Juhu, endlich wieder gewaschen?polizist wichtig.
12.april 2007 nacht ohne böse tiere. Gemütl. Frühstück am strand. Bir+fran tunis, wir nach zaghouan markt regen thurburbo majus danach wieder regen. Café in fahrs, die tunesier nerven langsam. Zelten am ackerrand m thurburbo-blick. Stürmisch!
Also, wenn jemand die Telefonnummer vom Kommandanten aus Hergla haben möchte, wir hätten diese. Das auftreten des Herrn in grün ist auch nicht ganz klar, ob es wohl an den beiden Badenixen lag??? Was auf jeden den Tunesiern zugute zu halten ist, man kann überall schlafen und wenn es gegenüber einer alten römischen Ausgrabungsstätte ist.

Was sagt unser Songwriter dazu:
13.april 2007 noch stürmischer als abends zuvor. In schräglage wg seitenwindnach tunis. Wie orkan am hafen. Abfahrt 4std. später unruhige see alles gut reisekrankheitskaugummis sybille+wolfgang

14 april 2007 ankunft genua gegen 16h schönes wetter fahren durch bis fr 2h nachts zuhause!
Tja und schon vorbei!
Da möchte ich mich zum Schluß noch herzlich bei unseren Helfern bedanken:
die Familie für das schöne GPS
Guido von Reifen Holzer für die reifliche Unterstützung
Marcus von der Rollerboutique
Joe für die Karten
und alle die ich noch vergessen habe!!!

P.S.: Wer langsam Urlaubsgefühle bekommt kann sich gerne noch ein paar Eindrücke unter

http://picasaweb.google.de/Motorrad.Land.und.Leute/2007_04RollertourTunesien

holen. Viel Spaß!

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Mittwoch, 25.04.2007

Dirt Days oder Accept no Limits München AMC Penzberg

Die gesamte süddeutsche Enduro-Elite war auf der anspruchsvollen Endurostrecke bei den Dirt Days in Penzberg angetreten: Am ersten Tag wurde bei den 2-Stunden-Enduros in den einzelnen Klassen die Qualifikation für das Master of Dirt am Sonntag ausgefahren...
Hier geht es zum Kompletten Artikel auf Dirtdays 2007 auf RobinMud
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